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SLAN I DS
2.45 GHz Mikrowellen-Plasmaquelle

Leistungsmerkmale:
- Hohe Plasma-
und Radikalendichten
- kompatibel
mit chemisch reaktiven und nichtreaktiven Gasen
- geringe
Kontamination
- ECR Betrieb
optional
- Dauer- und
Puls-Betrieb
Einsatzgebiete:
-
Plasma-unterstützte chemische Gasphasenabscheidung (PE-CVD)
-
Oberflächen-Modifikation
-
Plasma-Reinigung
-
Plasma-Ätzen
-
reaktives und nichtreaktives Ionenätzen
-
Grundlagenforschung in den Material-Wissenschaften
Funktionsprinzip
Die SLAN (Slot
Antenna) - Plasmaquellen bestehen grundsätzlich aus einem ringförmigen Hohlleiter (Ringresonator)
mit Schlitzantennen in regelmäßigen Abständen auf der Innenseite, welche die
Mikrowellenenergie in das Plasma einspeisen. Die Mikrowelleneinspeisung
geschieht mittels eines 2.45 GHz Magnetrons in einen R26 Hohlleiter. Zwischen
dem Generator und dem Plasma befindet sich ein 3-Tor-Zirkulator, welcher die
vom Plasma reflektierte Leistung in eine Wasserlast ablenkt, um das
Magnetron vor eventuellen Schäden zu schützen. Die Mikrowellen werden über
eine beweglich Antenne in den ringförmigen Hohleiter eingekoppelt. Wegen der
stark nichtlinearen Plasmaimpedanz kann durch die aktive Antennenlänge und
die Position eines Kurzschlussschiebers die reflektierte Leistung minimiert
werden. Ein 3-Stift-Tuner ist nicht erforderlich. Durch Verändern der
Antennen und Kurzschlussschieber-Positionen kann praktisch jede Plasmalast
in einem großen Leistungs- und Druckbereich für atomare und molekulare Gase
genutzt werden. Die für die Konstruktion notwendigen Berechnungen und
Simulationen wurden mit dem Softwarepaket MAFIA der Firma
Computer Simulation Technology (CST GmbH)
erstellt.
Elektron Cyclotron Resonanz (ECR)
In die SLAN I DS kann eine Anordnung aus 875 G SmCo-Permanentmagneten
eingesetzt werden, welche die Leistungsabsorption im unteren Druckbereich
(um 10-4 bis 10-2 mbar) drastisch erhöht.
Ionisierungsraten von einigen Prozent (abhängig vom verwendeten Gas) sind
möglich. Hieraus resultieren typische Ionenkonzentrationen in der
Größenordnung von 1011cm-3.
Erzeugung von Oberflächenwellen
Bei höheren Leistungen erzeugt die SLAN axiale
Oberflächenwellen. Vorraussetzung hierfür ist, dass das Plasma überdicht
wird, was sich leicht mit Argon erreichten lässt. In diesem Modus dehnt sich
das Plasmavolumen mit zunehmender Leistung aus, was interessante Optionen
für fortschrittliche Materialprozesse bietet.
Technische
Daten:
µSLAN SLAN I
SLAN II
Plasma-Durchmesser:
4 cm
16 cm 67 cm
max. MW-Leistung:
1,2 kW 2 kW
6 kW
Arbeitsbereich:
mit ECR (mbar) 10-4
- 50 10-4 - 10
---
ohne ECR (mbar)
10-2 - 50
10-2 - 10
10-2 - 2
pulsbar
ja
ja
ja
Application note:
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