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Plasmadiagnostik
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L2P - Doppel-Langmuirsondensystem
Die JE
PlasmaConsult GmbH entwickelte auf der Grundlage mehrjähriger Erfahrung in der Erzeugung
und Kontrolle von technischen Plasmen ein fortschrittliches und doch kostengünstiges
LANGMUIR Sondensystem (L2P). Das L2P LANGMUIR Sondensystem besteht aus vier Hauptkomponenten:
Abhängig vom Sondensystem (Einzel- oder Doppel-LANGMUIR-Sonde), werden verschiedene Berechnungsalgorithmen verwendet. Im Falle der Einzelsondenmessung wird die Druyvesteyn-Methode angewandt, welche die Beziehung zwischen der EEDF und der zweiten Ableitung der Strom-Spannungs-Charakteristik verwendet, während für die Doppelsondenmessungen die Berechnung nach der Laframboise-Theory erfolgt.
Grundsätzlich besteht die LANGMUIR Sonde aus einer Elektrode, die in ein Plasma gehalten wird. In der Einzelsondenkonfiguration wird der Strom durch die Sondenspitze, als Funktion der Spannung zwischen der Elektrode und der Plasmakammer gemessen. Die wichtigsten Plasmaparameter, die mit Hilfe dieses Modus identifiziert werden können, sind:
Die Einzelsonde sollte nicht in magnetisierten Plasmen benutzt werden.
Doppelsonden-Modus: In der Doppelsondenkonfiguration wird der Strom als eine Funktion der zwischen den zwei Sondenspitzen angelegten Spannung gemessen. Dies ist besonders bei elektrodenlosen Entladungen (z.B. HF- und Mikrowellen angeregte Plasmen) und in Fällen ohne definiertem Referenzpotential notwendig. Die wichtigsten Plasmaparameter, die mit Hilfe dieses Modus identifiziert werden können, sind:
Technische Daten: Sondenspannung: -120 V bis +120 V Sondenstrom: 10-4 mA bis 15 mA messbare Plasmadichten: 108 cm-3 bis 1012 cm-3 Materialien:
Sondenspitzendimensionen
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